Mittwoch, 16. Februar 2011

Der Weg nach Kenia

Auf dem Weg nach Kenia mussten wir uns so richtig durchkämpfen. Wir wählten nicht den üblichen Weg über die Hauptgrenze, sondern die Strasse dem Lake Turkana entlang. Vorerst ging es durch den Mago Nationalpark, wo die Strasse wohl nicht so oft befahren wird und ganz sicher nicht für einen Lastwagen gedacht ist. Da wir mit der belgischen Familie (Sept à vivre) unterwegs waren, war dies von ziemlicher Bedeutung. Die Äste krazten viele Spuren in den Lack unseres Landys. Der Lastwagen konnte an einigen Stellen wegen zu tiefen Ästen nicht durchfahren. So fuhren Roger und ich mit einer scharfen Axt voraus und stutzten alle notwendigen Äste, insgesamt waren es 19. Das war bei der Hitze von ca. 43°C gar nicht so einfach und brachte uns recht ins Schwitzen.


Roger und die Kinder am Baum fällen


An einigen Stellen mussten wir auch tiefe Wassergräben durchqueren. Bis jetzt waren sie aber zum Glück noch nie so tief, dass das Wasser ins Innere des Autos lief.



Insgesamt fuhren wir 8 Tage und ca. 900km auf schlechten Strassen. Am Schluss hatten wir die Nase voll von dem ständigen kopfschmerzenbereitenden Geholper. Die Teerstrasse in Kenia erschien uns dann wie eine Fata Morgana, das Gefühl darauf zu fahren war herrlich. Endlich konnten wir wieder über 20km/h fahren! Unsere Pneus sehen aus, als hätte ein Hund darauf herumgekaut, ganze Gummiteile fehlen und teilweise kommt sogar schon das Stahlgeflecht hervor... Für Afrika reicht das aber noch längst;-). Es geht unserem Landy immerhin noch besser als dem belgischen Lastwagen, welchen wir fast jeden Abend reparieren mussten (Küche neu befestigen, Luftbremse flicken, Lufttank schweissen, usw.). Eine Erholungspause in Loiyangalani bei der katholischen Missionsstadtion mit Swimmingpool (35°C, deshalb leider keine Abkühlung) tat uns nach all dem sehr gut.




Nun haben wir es geschafft und sind in Nairobi angekommen. Morgen fahren wir dann wieder los, es geht nun richtung Uganda.

Kommentare:

  1. Liebi Staubs, mir verfouge flissig öii Reis dür Afrika u stune, was dir aues erläbet u gseht. A propos stune: Mir hei die Wuche wider es Läbenszeiche vo üsem Stöffeli übercho, är isch ja vor einiger Zit usgrisse u giut sit denn aus vermisst. Offebar isch är i sini Heimat greist, mir vermuete ihn irgendwo in Afrika. Häbet auso d Ouge und d Ohre immer offe u faus dir ihn träffet, gäbet ihm es Müntschi vo üs und säget ihm, mir würde üs fröie, we är irgendeinisch wider zu üs zrüg chunt. Aber es schint ihm guet z ga und das fröit üs natürlech. Hoffentlech lache sini Gspändli ihn nid us wäge sim blaue Hemmli... E liebe Gruess us dr verrägnete u chaute Heimat. Tschannes

    AntwortenLöschen
  2. Hello Roger and Marina,

    It was a pleasure to travel with you in the Omo Valley and for the crossing of Kenyan border. We and our childrens enjoyed it !

    Sie Küssen

    AntwortenLöschen