Mittwoch, 8. Juni 2011

Mosambik - Pemba

Nachdem wir unsere Freundin Chrige in Johannesburg auf dem Flughafen abgesetzt hatten, fuhren wir nach White River, wo wir Katja Spirgi besuchten, die dort für 2 Monate einen Einsatz macht. Danach blieben uns 5 Tage um von Südafrika bis nach Pemba/Mosambik zu fahren (ca. 2500km). Das Fahren war lange und anstrengend, doch wir freuten uns auf das Ziel Pemba, wo wir für zwei Monate die Missionarsschule von Iris Ministries besuchen werden.

Nachdem wir uns auf einem Camp in Pemba von der langen Fahrt erholt und erfrischt hatten, fuhren wir bei der Missionsstation ein. Sofort waren wir von einem Haufen Kinder umzingelt, die gehalten und geliebt werden wollten (es hat hier auch ein Kinderheim).


Der Sonnenuntergang in Pemba. Der Strand ist nur 100m entfernt von der Base.

An der Missionarsschule sind wir 270 Studenten und Studentinnen aus aller Welt. Bisher hatten sie immer nur 150 Studenten und so bauten sie in den letzten Wochen Unterkünfte für den Rest der Studenten. Einige haben noch immer keinen richtigen Schlafplatz... Wir leben in einem engen Haus zusammen mit 12 Frauen und sind Hauseltern. Die Frauen teilen sich je zu sechst ein Zimmer, das ungefähr 3 auf 3 Meter gross ist. Roger ist also der einzige Mann im Haushalt und er macht sich ganz gut im Erziehen der teilweise jungen Frauen;-).

Zwei Tage nach unserer Ankunft auf der Iris Base, gab es einen grossen Kinderevent. 4500 Dorfkinder kamen zum Essen. Es ist unglaublich, wie sie hier in einer kleinen Küche so grosse Mengen an Essen kochen können. Es wurde jeder satt (inkl. aller Studenten), was für uns ein grosses Wunder war.


So sah das Essen aus am Kindertag (zur Abwechslung nicht nur Reis und Bohnen)


Natürlich wird von Hand gegessen...



Zum Essen gibt es normalerweise jeden Morgen 2 „Brötli“ und zum Mittag- und Abendessen gibt es meistens Reis und Bohnen. Wenn wir Glück haben, gibt es noch einen Fischkopf oder –schwanz dazu. Ja, so sieht das Leben hier aus. Wir sind froh, sind wir uns von den letzten 7 Monaten Reisen schon einiges gewöhnt. Für einige ist es hier eine ziemliche Herausforderung.

Am letzten Wochenende hatten wir eine grosse Konferenz in einem nahe gelegenen Dorf. Wir packten unsere Zelte und schliefen 2 Nächte dort. An der Konferenz waren auch sehr viele einheimische Leute. Kinder waren überall, wir spielten den ganzen Nachmittag mit ihnen und sie mit unseren Haaren…



Wir haben miterlebt, wie ein blindes Kind nach einem Gebet wieder sehen konnte. Seine Augenfarbe wechselte von weiss nach braun – einfach unglaublich!

In der Nacht auf Sonntag regnete es in Strömen. Unsere Zelte wurden regelrecht unter Wasser gesetzt, obwohl die Regenzeit eigentlich vorüber sein sollte. Es hat aber nur genau bei uns geregnet, überall um uns blieb es trocken. Für uns war es nicht sehr lustig, doch für die Mosambikaner ein Segen.


Zelte vor dem Regen


Nach dem Regen...;-)

Wie ihr seht, haben wir hier in Mosambik bereits eine sehr intensive Zeit hinter uns. Es läuft viel, aber wir erleben auch viel.

Kommentare:

  1. iha da kommt doch gleich oupenair stimung auf....

    wünsche euch weitterhin ne schöne zeit....
    und ville eindrückliche erlebnise.

    ps: ich denke das der argo wird loufen wen ir wider in der schweitz seit

    also werde ich unsere wette gewinen

    gruss bützi

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  2. Hmm ds ganze chunnt mr scho chli bekannt vor... Viu ässe für viu Chind u aui wei di häbe u dini Haar frisiere (wod nachhär zgfüu hesch du bisch um tuusend Haar ärmer! :-) ) Schön siter mi cho bsueche, i hoffe ds mit dr Brüue klappet no, d afrikanischi Poscht brucht immer chli lenger hani ghört... Sit gsägnet u gniesset Afrika no chli für mi, wüu bi mir heissts gli gli "Goodbye"
    Sit gsägnet u erläbet no viu!
    Grüess Katja

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