Freitag, 22. April 2011

Malawi

Malawi ist ein wunderschönes, grünes Land (wenn man genauer hinschaut, sind es v.a. Hanfpflanzen;-)). Der Malawisee ist riesig und unberechenbar. Manchmal ist er ein stilles Gewässer, er kann aber auch Wellen und Strömungen haben wie ein Meer. Dies ist für die lokalen Fischer teilweise sehr gefährlich, da sie in ihren kleinen Booten kippen und nicht schwimmen können (Roger wollte schon einen Schwimmkurs anbieten). Obwohl sie jeden Tag tonnenweise Fische aus dem See fischen, scheint er nie ausgefischt zu sein. Die Leute sagen, je mehr sie fischen, desto mehr Fische gibt es...

Der Ausblick auf den Malawisee:







Hier in Malawi blieben wir das erste Mal so richtig im Schlamm stecken. Nach drei Stunden im Regen das Auto aus dem Schlammassel ziehen, sahen Roger und die Sandbleche so aus:

Dienstag, 5. April 2011

Tansania - Arusha und Dar es Salaam

Seit einigen Wochen geniessen wir gemütliche Tage bei unseren Verwandten in Arusha und Dar es Salaam.


Kaffeefarm von Willy in Mbozi


Bernhard und Christa Staub


Claudia und Michael Beer mit Leandra und Yves


Beate und Michel mit Lea, Manuel, Yannick und Juliana

In dieser Auszeit haben wir auch das Auto revidiert, was dringend nötig war. Nächstens wäre unser Landy wohl auseinander gefallen...





Eine schöne Zeit war auch, als Marinas Eltern zu Besuch kamen und wir mit ihnen auf Entdeckungsreise gingen. So bekamen sie einen kleinen Einblick, wie wir nun seit fast 6 Monaten unterwegs sind.
Nun denken wir aber langsam ans Weiterfahren, in einem Monat treffen wir nämlich unsere Freundin Christine Steffen bei den Victoria Falls. Wir freuen uns!

Donnerstag, 17. März 2011

Beitrag von Marinas Eltern, die uns in Tansania besuchten

Wir sind ja nicht nur nach Tansania geflogen um Zebras, Gnus und Anthilopen auf ihren langen Wanderungen zu beobachten, sondern auch zwei Belpberger zu besuchen, die irgendwo unterwegs sind. So kam es nach 5 Monaten zu einem froehlichen Wiedersehen auf dem Flugplatz in Arusha. Hier durften wir bei Verwandten von Staubs ein schoenes Pavillonhaeuschen beziehen. Von hier aus waren wir eine Woche unterwegs durch verschiedene eindrueckliche Gebiete wie Tarangire, Serengeti und Ngorongoro. Wir uebernachteten meistens im Land Rover, waehrend Marina und Roger im Dachzelt schliefen. Was wir alles auf den ueber 1200 km erlebten an Landschaften und Tieren, laesst sich hier nicht beschreiben - einfach fantastisch!

Nun fliegen wir weiter zu zweit nach Sansibar um uns nach den Holpperfahrten am Strand etwas auszustrecken, bevor wir am 26.3. wieder ueber Dar es Salaam nach Hause fliegen.

Hier noch ein externes Gutachten ueber das Ehepaar Staub:
Sie wirken zufrieden und es geht ihnen gut. Es ist eindruecklich, wie sie das alles meistern. Sie sind etwas verwildert und es ist nicht sicher, ob sie sich jemals wieder in die Zivilisation auf dem in Europa liegenden Belpberg integrieren koennen. Aber ihr und wir koennen ihnen ja dabei helfen.

Die Eltern Matthias und Renate Jakob


Gemeinsam unterwegs


Schlafen im Land Rover

Mittwoch, 16. März 2011

Ruanda - Die Welt ist klein...

An der Grenze von Uganda nach Ruanda trafen wir einen Amerikaner, der uns erzaehlte, dass er seit 5 Monaten mit zwei Schweizern am reisen sei. Er meinte, dass wir sie vielleicht kennen, sie seien von Bern. Wir dachten, so klein ist Bern nun auch wieder nicht und der Zufall waere riesig, wenn wir gerade die zwei kennen wuerden. Als er die Namen nannte - Stefan und Christina La Rosa - stutzten wir, wir kannten sie tatsaechlich! Roger hat Stefan vor ca. 7 Jahren kennengelernt und danach kurz mit ihm gearbeitet. Seither hatten sie jedoch keinen Kontakt mehr.
Nun ging alles ganz schnell. Ein kurzes Telefonat und 3 Stunden spaeter trafen wir die zwei im Einkaufszentrum in der Hauptstadt von Ruanda. Wir hatten eine tolle Zeit mit ihnen. Der Austausch mit Gleichgesinnten in einem fremden Land tat gut. Es ist unglaublich, wie klein die Welt doch ist!

Freitag, 25. Februar 2011

Uganda - River Rafting und Gorillas

In sechs Tagen Uganda haben wir viel gesehen und erlebt. Zuerst waren wir am Lake Victoria, wo der weisse Nil entspringt. Das Wasser hat uns an die Aare erinnert, welche wir sehr vermissen. Deshalb schnappten wir uns ein Boot, um zu schauen, wie sich eine Bootsfahrt auf dem Nil so anfühlt.
Fazit: Das Wasser fühlt sich an wie das Wasser der Aare, vielleicht ein Spürchen wärmer. Die Aussicht ist an der Aare sowie am Nil bezaubernd. Bezüglich Bequemlichkeit und Erholungsphasen gewinnt die Aare. Dafür gibt es im Nil mehr nette Begleiter wie Wasserschlangen und Krokodile:-)






Was man in Uganda neben dem River Rafting auch nicht verpassen darf, sind die Gorillas. Wir waren im Bwindi Nationalpark auf einem Gorillatrekking durch den Regendwald. Wir haben eine Gorillafamile gesehen mit zwei Jungen. Ein Gorilla kam Roger ganz nah und berührte ihn sogar. Es ist für uns ein unvergessliches Erlebniss.


Es war anstrengend, sich durch das Unterholz zu kämpfen.





Ach ja, wir haben noch Tarzan und Jane angetoffen:



Kenia - Masai Mara

Wir verbrachten nur kurze Zeit in Kenia. Das Highlight war der Masai Mara Nationalpark. Wir beschlossen, unsere erste Safari ohne Guide zu versuchen. Alle hatten uns geraten, einen Guide zu nehmen, da man sonst die Tiere evtl. nicht findet. Wir sahen aber fast alles: Geparde, einen Leoparden, Giraffen, Elefanten, Nashörner, Nilpferde, Löwen, Warzenschweine, Hyänen, Zebras, usw. Das Schöne ist, dass momentan alle Jungtiere haben.
Am Abend fuhren wir aus dem Park hinaus und campierten etwas abseits der Strasse, versteckt hinter ein paar Büschen. Marina war im Auto am telefonieren, als Roger plötzlich einen Satz ins Auto nahm und die Türe schloss. Es habe so komisch geraschelt im Gebüsch... Als wir dann vom Zelt aus mit der Taschenlampe die Gegend absuchten, sahen wir in den Bäumen zwei leuchtende, gelbe Augen. Wir dachten schon an eine Wildkatze. Doch als wir besser hinsahen, entdeckten wir noch einen langen Hals unter den Augen. Wir hatten Besuch von ca. 3 Giraffen...

Hier "The Big 5":


"Büsi"







Mittwoch, 16. Februar 2011

Der Weg nach Kenia

Auf dem Weg nach Kenia mussten wir uns so richtig durchkämpfen. Wir wählten nicht den üblichen Weg über die Hauptgrenze, sondern die Strasse dem Lake Turkana entlang. Vorerst ging es durch den Mago Nationalpark, wo die Strasse wohl nicht so oft befahren wird und ganz sicher nicht für einen Lastwagen gedacht ist. Da wir mit der belgischen Familie (Sept à vivre) unterwegs waren, war dies von ziemlicher Bedeutung. Die Äste krazten viele Spuren in den Lack unseres Landys. Der Lastwagen konnte an einigen Stellen wegen zu tiefen Ästen nicht durchfahren. So fuhren Roger und ich mit einer scharfen Axt voraus und stutzten alle notwendigen Äste, insgesamt waren es 19. Das war bei der Hitze von ca. 43°C gar nicht so einfach und brachte uns recht ins Schwitzen.


Roger und die Kinder am Baum fällen


An einigen Stellen mussten wir auch tiefe Wassergräben durchqueren. Bis jetzt waren sie aber zum Glück noch nie so tief, dass das Wasser ins Innere des Autos lief.



Insgesamt fuhren wir 8 Tage und ca. 900km auf schlechten Strassen. Am Schluss hatten wir die Nase voll von dem ständigen kopfschmerzenbereitenden Geholper. Die Teerstrasse in Kenia erschien uns dann wie eine Fata Morgana, das Gefühl darauf zu fahren war herrlich. Endlich konnten wir wieder über 20km/h fahren! Unsere Pneus sehen aus, als hätte ein Hund darauf herumgekaut, ganze Gummiteile fehlen und teilweise kommt sogar schon das Stahlgeflecht hervor... Für Afrika reicht das aber noch längst;-). Es geht unserem Landy immerhin noch besser als dem belgischen Lastwagen, welchen wir fast jeden Abend reparieren mussten (Küche neu befestigen, Luftbremse flicken, Lufttank schweissen, usw.). Eine Erholungspause in Loiyangalani bei der katholischen Missionsstadtion mit Swimmingpool (35°C, deshalb leider keine Abkühlung) tat uns nach all dem sehr gut.




Nun haben wir es geschafft und sind in Nairobi angekommen. Morgen fahren wir dann wieder los, es geht nun richtung Uganda.