Dienstag, 13. September 2011

Lesotho und Südafrika

Nachdem wir einen kleineren Kulturschock überwunden haben, geniessen wir Südafrika sehr. Es war für uns vorerst nicht einfach, uns in den übergrossen Einkaufszentren zurecht zu finden. Die Auswahl an Sachen, die wir über Monate nicht hatten, ist sooo gross, dass wir uns nicht entscheiden können, was kaufen. Schon nur eine Mayonnaise zu kaufen war vorerst eine Herausforderung. Hatten wir nach einer Ewigkeit endlich das richtige Regal gefunden, standen wir vor 20 verschiedenen Sorten Mayonnaise. Da kaufen wir lieber keine...;-)

Wir haben in Südafrika viele Freunde getroffen. Leute aus Pemba, Leute, mit denen wir eine zeitlang gereist sind und sogar Tabea Tschirren, eine Freundin aus der Schweiz.


Das Auto wurde nochmals so richtig auf die Probe gestellt. Seid Mosambik haben wir 3x Pneus geflickt. Diesem hier war nicht mehr zu helfen...

Der Weg nach Cape Town führte uns durch das kleine Land Lesotho. Wir fühlten uns hier etwas wie in Äthiopien; bergige Landschaft, jedes Kind bettelte und zweimal wurden Steine nach unserem Auto geworfen.


Reiten in den Bergen von Lesotho


Auf dem Sani Pass in Lesotho

Hier trafen wir auf den wohl einzigen Skilift in Afrika, da staunten wir nicht schlecht:





Nach 333 Tagen haben wir es geschafft: Wir haben den südlichsten Punkt von Afrika erreicht.



Wenn wir zurückschauen können wir nur staunen. Sooo viele gute Erlebnisse und Begegnungen, einfach ein riesen Geschenk, wofür wir sehr dankbar sind!

Unsere Reise ist somit aber noch nicht ganz beendet. In zwei Tagen gehts weiter nach Namibia zusammen mit Fränzi und Gerry, mit welchen wir bereits im Sudan und in Äthiopien gereist sind. Wir freuen uns auf die Wüste und die Sanddünen;-)

Kommentare:

  1. Hey ihr 2,
    wir freuen uns, immer so viel gutes von euch zu hören! Es ist toll, dass euch diese Reise bisher (und hoffentlich bis zum Schluß) so gut gefallen hat. Diese vielen und so unglaublich schönen Eindrücke und Erfahrungen macht ihr vielleicht nie wieder! Nehmt sie mit und haltet sie fest! Das ist das, wovon man in schlechten Zeiten zehrt.
    Viel Spaß in Namibia!
    Sonja

    AntwortenLöschen
  2. Hallo zämä,

    verfolgä üchi Reis immer wieder, freutmi dases üch guet gaht. Hoffä Ihr wirdet wieterhin ä schöini Reis ha und spannendi Bricht is Netz stellä.

    Schickä schöini Grüess zu üch usem Kanton Schwyz.

    Birchler Benno

    AntwortenLöschen